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State-Trait-Ärgerausdrucks-Inventar - 2 für Kinder und Jugendliche

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9007380
 

STAXI-2 KJ - State-Trait-Ärgerausdrucks-Inventar - 2 für Kinder und Jugendliche (PSYNDEX Tests Review)

 

State-Trait Anger Expression Inventory - 2 Child and Adolescent (STAXI-2 C/A; Brunner, T. M. & Spielberger, C. D., 2009) - German version/author

 Kupper, K. & Rohrmann, S.
 (2009). STAXI-2 KJ. Das State-Trait-Ärgerausdrucks-Inventar - 2 für Kinder und Jugendliche. Deutschsprachige Adaptation und Erweiterung des State-Trait Anger Expression Inventory-2 Child and Adolescent (STAXI-2 C/A) von Thomas M. Brunner und Charles D. Spielberger [Testbox mit Manual, 10 Fragebögen Selbstbeurteilung, 10 Fragebögen Fremdbeurteilung, 10 Auswertungsbögen Selbstbeurteilung, 10 Auswertungsbögen Fremdbeurteilung, 20 Profilbögen]. Göttingen: Hogrefe.

Preis: 106,00 Euro (Test komplett; Stand: 7.12.2017)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.11.2017.
 Adresse(n): o Prof. Dr. Sonja Rohrmann, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Abteilung Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik, Kettenhofweg 128, D-60325 Frankfurt am Main ; E-Mail: rohrmann@psych.uni-frankfurt.de ; URL: http://www.psychologie.uni-frankfurt.de/50953120/10_leitung ; Stand: 29.3.2017
o Dipl. Psych. Katharina Kupper, Goethe Universität Frankfurt, Differentielle Psychologie & Psychologische Diagnostik, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, D-60323 Frankfurt am Main ; E-Mail: kupper@psych.uni-frankfurt.de ; URL: http://www.psychologie.uni-frankfurt.de/55741146/10_Kupper ; Stand: 7.12.2017
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Das STAXI-2 KJ ist ein Verfahren zur Selbst- und Fremdbeurteilung von situationsbezogenem und dispositionellem Ärger sowie Ärgerausdruck und Ärgerkontrolle. Es kann als Einzel- oder Gruppentest in der klinischen Praxis und Forschung Anwendung finden.


Aufbau:
Das Verfahren kann zur Selbstbeurteilung und zur Fremdbeurteilung eingesetzt werden. Der Selbstbeurteilungsfragebogen umfasst insgesamt 34 Items, welche den vier Skalen (1) State-Ärger, (2) Trait-Ärger, (3) Ärgerausdruck und (4) Ärgerkontrolle zuzuordnen sind. In der Fremdbeurteilungsversion ist die Skala "State-Ärger" nicht enthalten, sodass der Fragebogen lediglich 24 Items umfasst. Die Items werden mittels einer vierstufigen Antwortskala mit den Polen 1 = "überhaupt nicht" bis 4 = "sehr" bzw. 1 = "fast nie" bis 4 = "fast immer" hinsichtlich der Intensität und Häufigkeit beantwortet.


Grundlagen und Konstruktion:
Das STAXI-2 KJ stellt die Adaptation und Erweiterung der amerikanischen Originalversion von Brunner und Spielberger (2009) dar. Das Verfahren orientiert sich an der State-Trait-Theorie des Ärgers von Brunner und Spielberger (2009) und wurde basierend auf den Annahmen der Klassischen Testtheorie entwickelt. Hinsichtlich der Antwortskala wurden in der deutschen Version Veränderungen vorgenommen. Zudem wurde für die deutschsprachige Version ein Fragebogen zur Fremdbeurteilung entwickelt. Ein Item wurde aufgrund unzureichender Trennschärfe und zu niedriger Schwierigkeit eliminiert, sodass der Selbstbeurteilungsfragebogen aus 34 und der Fremdbeurteilungsbogen aus 24 Items bestehen. Darüber hinaus wurde aufgrund der Ergebnisse aus den Reliabilitäts- und Faktorenanalysen ein Item der Skala "Ärgerkontrolle" der Skala "nach außen gerichteter Ärgerausdruck" zugeordnet.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die internen Konsistenzen des Selbstbeurteilungsfragebogens liegen zwischen Cronbachs Alpha = .71 bis Alpha = .88 (N = 324). Für den Fremdbeurteilungsfragebogens wurden Werte zwischen Alpha = .70 bis Alpha = .83 ermittelt (N = 305). Daneben liegen Werte der Retestreliabilität für ein Zeitintervall von etwa zwei Wochen für eine Teilstichprobe von insgesamt n = 51 Kindern und Jugendlichen vor, welche zwischen rtt = .33 und rtt = .53 variieren. Die Retestreliabilität für die Fremdbeurteilungsversion (n = 47) liegt bei rtt = .51 bis rtt = .76. Die Profilreliabilität wurde nicht berechnet.
Validität: Die Inhaltsvalidität wird aufgrund der theoriegeleiteten Konstruktion des Verfahrens angenommen. Die Konstruktvalidität wird gestützt durch die Ergebnisse einer konfirmatorischen Faktorenanalyse, welche die angenommenen Skalen bestätigt. Zudem wurde die konvergente und diskriminante Validität des STAXI-2 KJ über Korrelationen mit konstruktnahen und konstruktfernen Skalen ermittelt. Der signifikante Zusammenhang der Selbst- und Fremdeinschätzung kann ebenso als Beleg für die Konstruktvalidität herangezogen werden. Darüber hinaus weisen signifikante Unterschiede der Werte des Trait-Ärgers und des nach außen gerichteten Ärgerausdrucks zwischen einer klinischen Stichprobe und einer Teilstichprobe der Gesamtstichprobe auf die Kriteriumsvalidität des Verfahrens hin.
Normen: Der Selbstbeurteilungsfragebogen (N = 324) und der Fremdbeurteilungsfragebogen (N = 305) wurden zwischen 2014 und 2015 an Schülern im Alter von 9 bis 16 Jahren normiert. Es liegen Gesamtnormen in Form von Prozenträngen und Staninewerten für die (Sub)Skalen "Trait-Ärger", "Ärger-Temperament", "Ärger-Reaktion", "Nach außen gerichteter Ärgerausdruck", "nach innen gerichteter Ärgerausdruck" und "Ärgerkontrolle" für beide Fragebogenversionen vor.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Das State-Trait-Ärgerausdrucks-Inventar - 2 für Kinder und Jugendliche (STAXI-2 KJ; Kupper & Rohrmann, 2016) ist ein Verfahren zur Selbst- und Fremdbeurteilung von situationsbezogenem und dispositionellem Ärger sowie von Ärgerausdruck und Ärgerkontrolle.
Ärger wird als eine Basisemotion verstanden, welche kulturübergreifend vorzufinden ist (Ekman, 2010). Nach Spielberger und Kollegen (Brunner & Spielberger, 2009; Del Barrio, Aluja & Spielberger, 2004; Spielberger, 1988, 1999) können der aktuelle Zustandsärger (State-Ärger) und die "habituelle Neigung, Situationen als ärgerprovozierend zu empfinden und häufig und intensiv Ärger zu erleben" (Trait-Ärger) unterschieden werden (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 15). Des Weiteren nimmt Spielberger (1988) eine Differenzierung des Trait-Ärgers hinsichtlich unterschiedlicher Formen des Umgangs mit Ärger vor. So unterscheiden sich Menschen im Hinblick auf die Tendenz, Ärger zu unterdrücken bzw. nach innen zu richten, Ärger offen auszudrücken (verbal oder nonverbal) und Ärgergefühle zu kontrollieren oder gar nicht erst entstehen zu lassen (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 15).
Studienergebnisse zeigen, dass das Erleben von Ärger und die Art, mit Ärger umzugehen, einen Einfluss auf das subjektive Wohlbefinden und die Qualität sozialer Beziehungen haben (Schmitt & Altstötter-Gleich, 2010). Darüber hinaus besteht bereits für das Kindes- und Jugendalter ein Zusammenhang zwischen Ärger und psychosomatischen Erkrankungen (Ewart, Elder, Smyth, Sliwinksi & Jorgensen, 2011; Grunbaum, Vernon & Clasen, 1997; Howell, Rice, Carmon & Hauber, 2007). Auch liegen Befunde vor, welche einen Zusammenhang zwischen Ärger und internalisierenden Störungen wie Angst und Depression sowie externalisierenden Störungen wie ADHS und Störungen des Sozialverhaltens aufzeigen (Bonekamp & von Salisch, 2007; Clay, Hagglund, Kashani & Frank, 1996; Harty, Miller, Newcorn & Halperin, 2009; Hawkins & Cougle, 2001). Es besteht daher ein hoher Bedarf an Instrumenten zur Diagnostik von Ärger im Kindes- und Jugendalter, um präventiv und therapeutisch handeln zu können. Bislang existierten in Deutschland jedoch keine Verfahren, mit denen Ärger im Kindes- und Jugendalter erfasst werden konnte. Mit dem STAXI-2 KJ liegt nun ein Instrument vor, welches analog zu der Version für Erwachsene (STAXI-2; Rohrmann et al., 2013) verschiedene Komponenten von Ärger im Kindes- und Jugendalter erfasst.
 

Testaufbau

Das STAXI-2 KJ besteht aus einem Fragebogen zur Selbstbeurteilung und einem zur Fremdbeurteilung. Der Selbstbeurteilungsfragebogen umfasst insgesamt 34 Items, die vier Skalen zugeordnet sind: (1) State-Ärger (S-Ang), (2) Trait-Ärger (T-Ang), (3) Ärgerausdruck (AX) und (4) Ärgerkontrolle (AC). Die Skala "State-Ärger" mit den beiden Subskalen "Ärgergefühl" (5 Items) und "State-Ärgerausdruck" (5 Items) erfasst die Intensität der subjektiven Ärgergefühle in der Situation. Die Skala "Trait-Ärger" setzt sich aus den zwei Subskalen "Ärger-Temperament" (5 Items) und "Ärger-Reaktion" (5 Items) zusammen. Mit dieser Skala wird die Häufigkeit des Ärgererlebens im Allgemeinen ohne spezifische Provokation bzw. nach Frustration und/oder negativer Bewertung gemessen. Mit der Skala "Ärgerausdruck" werden die Häufigkeit des nach außen gerichteten Ärgerausdrucks (verbal oder physisch) anhand von sechs Items sowie die Häufigkeit des nach innen gerichteten Ärgerausdrucks (z. B. Unterdrückung von Ärgergefühlen) mittels vier Items erhoben. Die Skala "Ärgerkontrolle" erfasst anhand von vier Items die Häufigkeit der Ärgerkontrolle der nach innen oder außen gerichteten Ärgergefühle. Der Fremdbeurteilungsfragebogen ist analog zum Selbstbeurteilungsfragebogen konzipiert. Lediglich die Skala "State-Ärger" ist in dieser Version nicht enthalten (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 18 f.).
Der State-Ärger wird mittels einer vierstufigen Antwortskala mit den Ausprägungen "überhaupt nicht", "ein wenig", "ziemlich" und "sehr" erfasst. Die Items der anderen drei Skalen werden anhand einer vierstufigen Antwortskala mit den Ausprägungen "fast nie", "manchmal", "oft" und "fast immer" beantwortet.
Das Testheft besteht aus vier Seiten. Auf der ersten Seite werden Angaben zur Person gemacht und es wird eine ausführliche, schriftliche Instruktion gegeben. Der Fragebogen erstreckt sich auf drei Seiten, wobei alle Teile noch einmal eine separate kurze Instruktion aufweisen.
 

Auswertungsmodus

Für die Auswertung des STAXI-2 KJ wird je nach durchgeführter Version der Auswertungsbogen zur Selbst- und/oder Fremdbeurteilung verwendet. Zunächst werden die Punktwerte der einzelnen Items auf dem Auswertungsbogen in das dafür vorgesehene weiße Feld eingetragen. Dem Auswertungsbogen kann entnommen werden, welches Item zu welcher (Sub-) Skala gehört. Zudem gibt es einen Hinweis für die Punktvergabe bei dem invertierten Item. Fehlende Werte können durch den Mittelwert der jeweiligen (Sub-)Skala ersetzt werden. Bei mehr als einem fehlenden Wert pro (Sub-)Skala sollte auf eine Auswertung dieser verzichtet werden.
Im Anschluss können die Subskalenrohwerte durch das Aufsummieren der einzelnen Itempunktwerte berechnet und notiert werden. Die Skalenrohwerte werden durch die Addition der jeweiligen Subskalenrohwerte gebildet und ebenfalls auf dem Auswertungsbogen vermerkt. Abschließend werden die Subskalen- und Skalenrohwerte in eine Übersichtstabelle übertragen und die entsprechenden Prozentränge, Staninewerte und Konfidenzintervalle unter Zuhilfenahme der Normtabellen im Anhang des Manuals ergänzt. Das Manual enthält zudem kritische Differenzen für einen intraindividuellen Vergleich.
Daneben ist eine grafische Darstellung der Staninewerte auf dem Profilbogen möglich. Dieser enthält kurze Beschreibungen der einzelnen Skalen sowie Hinweise zur Interpretation der Staninewerte.
 

Auswertungshilfen

Zur Unterstützung bei der Auswertung enthält das Manual ausführliche Hinweise zur Auswertung und Interpretation mit Abbildungen des Testmaterials sowie einem Anwendungsbeispiel. Auf dem Auswertungs- und Profilbogen sind kurze Anleitungen zur Auswertung und Interpretation abgedruckt.
 

Auswertungszeit

Die Auswertung eines Fragebogens nimmt ca. fünf Minuten in Anspruch.
 

Itembeispiele

Anmerkung: Angegeben wird für jede Skala das Item mit der höchsten Trennschärfe (rit). Für die Skala "State-Ärger" liegen keine Trennschärfen vor, da eine Induktion von Ärger hierfür vorausgesetzt werden muss (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 45).
(1) State-Ärger: Ich bin genervt.
(2) Trait-Ärger: Ich ärgere mich, wenn ich etwas gut mache und mir gesagt wird, dass ich es falsch gemacht habe. (rit = .66)
(3) Ärgerausdruck: Ich verstecke meinen Ärger. (rit = .63)
(4) Ärgerkontrolle: Ich versuche, mich zu beruhigen. (rit = .67)
 

Durchführung

 

Testformen

Das STAXI-2 KJ ist ein Paper-Pencil-Verfahren und liegt als Selbstbeurteilungs- und Fremdbeurteilungsfragebogen vor. Beide Versionen können unabhängig voneinander eingesetzt und ausgewertet werden. Das Verfahren kann als Einzel- oder Gruppentest durchgeführt werden. Neben der amerikanischen Originalversion (STAXI-2 C/A; Brunner & Spielberger, 2009) existiert das Verfahren in mehreren Sprachen, u. a. Spanisch, Italienisch, Türkisch und Farsi (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 18)
 

Altersbereiche

Das Verfahren kann bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 16 Jahren eingesetzt werden.
 

Durchführungszeit

Für die Bearbeitung des Selbstbeurteilungsfragebogens werden ca. 10 Minuten benötigt. Die Fremdbeurteilung dauert etwa 5 Minuten.
 

Material

Die Testbox beinhaltet neben einem Manual je 10 Fragebögen zur Selbst- und Fremdbeurteilung, je 10 Auswertungsbögen zur Selbst- und Fremdbeurteilung sowie 20 Profilbögen.
Materialliste Testbox (Stand: 28.03.2017):
- Manual
- 10 Fragebögen Selbstbeurteilung
- 10 Fragebögen Fremdbeurteilung
- 10 Auswertungsbögen Selbstbeurteilung
- 10 Auswertungsbögen Fremdbeurteilung
- 20 Profilbögen.
 

Instruktion

Eine ausführliche Instruktion mit einem Beispielitem ist auf dem Fragebogen aufgeführt. Bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen, z. B. einer Lese-Rechtschreib-Störung, kann der Fragebogen mit dem Testleiter zusammen ausgefüllt werden. Hierbei ist jedoch darauf hinzuweisen, dass Verzerrungen des Ergebnisses durch eine Tendenz zur sozialen Erwünschtheit auftreten können (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 25 f.).
 

Durchführungsvoraussetzungen

Es sind keine spezifischen klinischen oder testmethodischen Kenntnisse für die Durchführung erforderlich. Die Auswertung und Interpretation der Testergebnisse sollten jedoch ausschließlich durch psychologisch geschulte Personen erfolgen.
 

Testkonstruktion

Dem STAXI-2 KJ liegt die Klassische Testtheorie zugrunde. Es stellt die Adaptation und Erweiterung der amerikanischen Originalversion (STAXI-2 C/A; Brunner & Spielberger, 2009) dar. Das Verfahren wurde ursprünglich für die Anwendung bei Jugendlichen ab 16 Jahren und Erwachsenen entwickelt (Spielberger, 1988, 1999; deutschsprachige Version: Schwenkmezger, Hodapp & Spielberger, 1992; Rohrmann et al., 2013) und erst einige Jahre später für den Altersbereich 11 bis 16 Jahre angepasst (Reyes, Meininger, Liehr, Chan & Mueller, 2003).
Der Fragebogen wurde zunächst ins Deutsche übersetzt und von einer Muttersprachlerin rückübersetzt, um eine korrekte Übersetzung der Items zu gewährleisten. Eine Veränderung wurde hinsichtlich der Antwortskala vorgenommen. Statt der dreistufigen Antwortskala der Originalversion wurde für die deutschsprachige Version ein vierstufiges Format gewählt, um Antworttendenzen - wie die Tendenz zur Mitte - zu vermeiden. Zudem wurde für die deutschsprachige Version ein Fragebogen zur Fremdbeurteilung entwickelt (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 18)
Ursprünglich bestanden der Selbstbeurteilungsfragebogen aus 35 Items und der Fremdbeurteilungsfragebogen aus 25 Items. Die psychometrische Überprüfung der Items und Skalen beider Fragebogenversionen ergab jedoch, dass ein Item der Skala "Nach innen gerichteter Ärgerausdruck" ("Ich habe Angst, meinen Ärger zu zeigen" bzw. "Wenn mein Kind jemanden nicht mag, behält es dies für sich") eine zu geringe Trennschärfe (rit = .27 bzw. .25) sowie einen zu niedrigen Schwierigkeitswert (P = 14.33) aufwies. Aus diesem Grund wurde das Item aus beiden Fragebogenversionen entfernt, sodass diese Skala nur aus vier Items besteht. Darüber hinaus wurde aufgrund der Ergebnisse aus den Reliabilitäts- und Faktorenanalysen ein Item der Skala "Ärgerkontrolle" ("Ich bleibe ruhig" bzw. "Mein Kind bleibt ruhig") der Skala "Nach außen gerichteter Ärgerausdruck" zugeordnet (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 43 ff.).
//OBJ Die Durchführung kann aufgrund der Fragebogenform mit gebundener Beantwortung und der schriftlichen Instruktion als objektiv gelten. Die Objektivität der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse ist durch ausführliche Hinweise und ein Anwendungsbeispiel im Manual sowie dem Vorliegen von Normwerten als gut einzuschätzen.
 

Reliabilität

Zur Schätzung der Reliabilität des Verfahrens wurden interne Konsistenzen und Retestreliabilitäten für beide Fragebogenversionen ermittelt.
Für die Gesamtstichprobe (N = 324) (siehe unter "Normierung") des Selbstbeurteilungsfragebogens wurden interne Konsistenzen von Alpha = .71 bis Alpha = .88 ermittelt (siehe Tabelle 1). Die internen Konsistenzen der Skalen des Fremdbeurteilungsfragebogens liegen für die Gesamtstichprobe (N = 305) zwischen Alpha = .70 bis Alpha = .83. Die Profilreliabilität wurde nicht berechnet.

Tabelle 1
Interne Konsistenzen und Retestreliabilitäten der Skalen des STAXI-2 KJ für die Selbstbeurteilungs- (S) und Fremdbeurteilungsversion (F) (modifiziert nach Kupper & Rohrmann, 2016, S. 50-54, Tabelle 17-21)
-------------------------------------------------------------------- 
Skala Interne Konsistenz Retest-Reliabilität
(Cronbachs Alpha) (rtt)
S F S F
--------------------------------------------------------------------
S-Ang .88 - - -
S-Ang/F .86 - - -
S-Ang/VP .82 - - -
T-Ang .81 .83 .52 .76
T-Ang/T .75 .77 .37 .68
T-Ang/R .81 .83 .47 .75
AX-O .73 .80 .53 .62
AX-I .71 .70 .40 .52
AC .77 .83 .33 .51
--------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. S-Ang = State-Ärger, S-Ang/F = Ärgergefühl, S-Ang/VP = State-Ärgerausdruck, T-Ang = Trait-Ärger, T-Ang/T = Ärger-Temperament, T-Ang/R = Ärger-Reaktion, AX-O = nach außen gerichteter Ärgerausdruck, AX-I = nach innen ausgerichteter Ärgerausdruck, AC = Ärgerkontrolle.

Die Retestreliabilität wurde an einer Teilstichprobe von n = 51 Kindern und Jugendlichen ermittelt. Den Teilnehmern wurde der Selbstbeurteilungsfragebogen nach ca. zwei Wochen erneut vorgelegt. Die Korrelationen zwischen den Messzeitpunkten variieren je nach Skala zwischen rtt = .33 und rtt = .53 (siehe Tabelle 1). Die Retestreliabilität für die Fremdbeurteilungsversion, welche von einer Teilstichprobe (n = 47) ebenso nach ca. zwei Wochen erneut ausgefüllt wurde, fällt mit Werten von rtt = .51 bis rtt = .76 insgesamt höher aus (siehe Tabelle 1).
 

Validität

Die Inhaltsvalidität des Verfahrens wird aufgrund der Adaptation des amerikanischen Originalverfahrens vorausgesetzt, welchem die State-Trait-Theorie des Ärgers (Brunner & Spielberger, 2009) zugrunde liegt.
Die Konstruktvalidität wurde mittels einer konfirmatorischen Faktorenanalyse überprüft. Die Skalen "Trait-Ärger", "Ärgerausdruck" und "Ärgerkontrolle" mit ihren jeweiligen Subskalen, welche in die Analysen eingingen, konnten bestätigt werden. Die standardisierten Faktorladungen erreichten Werte > = .42 (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 60 f., S. 70).
Zudem wurde die konvergente und diskriminante Validität des STAXI-2 KJ ermittelt. Hierfür wurden unter anderem der Fragebogen zu Stärken und Schwächen (SDQ-Deu; Goodman, 1999-2001), die Hamburger Neurotizismus- und Extraversionsskala für Kinder und Jugendliche (HANES,KJ; Buggle & Baumgärtel, 1975) sowie der Fragebogen zu den kindlichen Ärgerregulationsstrategien (KÄRST; Salisch & Pfeiffer, 1998; Salisch & Vogelsang, 2005) herangezogen. Der SDQ-Deu beinhaltet die Skalen "Emotionale Probleme", "Externalisierende Verhaltensauffälligkeiten", "Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsprobleme", "Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen" und "Prosoziales Verhalten". Es wurden positive Zusammenhänge zwischen den STAXI-2 KJ Skalen "Trait-Ärger" und "Nach außen gerichteter Ärgerausdruck" und den SDQ-Deu-Skalen "Externalisierende Verhaltensauffälligkeiten", "Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsprobleme" und "Emotionale Probleme" erwartet. Diese konnten mit Korrelationen von r = .18 bis r = .38 überwiegend bestätigt werden und stützen die konvergente Validität. Die Ergebnisse zum Fremdbeurteilungsfragebogen fallen ähnlich aus (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 57 f., S. 69).
Die Korrelationsmuster der STAXI-2 KJ Skalen mit denen des HANES KJ weisen auf die diskriminante Validität des Verfahrens hin. Extraversion, welche die Skalen "Geselligkeit" und "Aktivität" umfasst, weist keine signifikanten Zusammenhänge zu den Skalen des STAXI-2 KJ auf. Lediglich die Skalen "Nach außen gerichteter Ärgerausdruck" (r = .21) und "Ärger-Reaktion" (r = .15) zeigen einen signifikanten Zusammenhang zu der Skala "Extraversion-Aktivität". Die Autoren begründen den Befund damit, dass Ärger mit einer gewissen Aktivität einhergehe, die von außen sichtbar ist. Daneben wurden erwartete positive Korrelationen zwischen den Skalen "Neurotizismus" und "Trait-Ärger" (r = .39) sowie "Nach außen gerichtetem Ärgerausdruck" (r = .23) ermittelt (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 58).
Hinsichtlich des Fragebogens KÄRST wurden positive Korrelationen zwischen den Skalen "Konfrontieren und Schädigen" und den Trait-Skalen sowie der Skala "Nach außen gerichteter Ärgerausdruck" des STAXI-2 KJ erwartet. Diese konnten mit Werten von r = .19 bis r = .24 bestätigt werden. Darüber hinaus zeigte sich ein Zusammenhang zwischen der Skala "Erklären und sich zurücknehmen" des KÄRST und der Skala "Ärgerkontrolle" des STAXI-2 KJ in Höhe von r = .30. Alle anderen Korrelationen sind nicht signifikant, weisen jedoch in die erwartete Richtung (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 56 f.).
Ein Vergleich des Selbst- und Fremdbeurteilungsfragebogens zeigte signifikante Zusammenhänge von r = .24 bis r = .35. Lediglich die Skala "Nach innen gerichteter Ärgerausdruck" erreichte keine statistische Signifikanz. Die Ergebnisse stimmen mit denen der Version für Erwachsene von Rohrmann und Kollegen (2013) überein.
Für die Überprüfung der Kriteriumsvalidität des Verfahrens wurde eine Zufallsstichprobe der Gesamtstichprobe (n = 50; siehe unter "Normierung") mit einer klinischen Stichprobe (n = 50; 56% Jungen, M = 13.02 Jahre, SD = 2.60 Jahre) verglichen. Die Kinder und Jugendlichen der klinischen Stichprobe befanden sich in einer ambulanten psychotherapeutischen Behandlung mit der Diagnose einer Einfachen Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, einer Hyperkinetischen Störung des Sozialverhaltens bzw. einer Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität. Es konnten signifikante Unterschiede hinsichtlich der Skalen "Trait-Ärger", "Ärger-Temperament" und "Nach außen gerichteter Ärgerausdruck" ermittelt werden. Die Kinder und Jugendlichen der klinischen Stichprobe zeigten höhere Werte auf den beschriebenen Skalen (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 66 ff.).
 

Normierung

Die Normstichprobe des Selbstbeurteilungsfragebogens umfasst insgesamt N = 324 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren (n = 169 Mädchen, n = 155 Jungen, M = 11.81 Jahre, SD = 2.12 Jahre). Sie wurde 2014 bis 2015 an verschiedenen Schulformen mittels Paper-Pencil- (n = 85) und Online-Fragebögen (n = 239) erhoben.
Für den Fremdbeurteilungsfragebogen wurde eine Stichprobe von insgesamt N = 305 Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen (n = 158 Mädchen, n = 147 Jungen) im Alter von 9 bis 16 Jahren (M = 11.70 Jahre, SD = 2.07 Jahre) herangezogen. Die Daten wurden ebenfalls als Paper-Pencil- (n = 80) bzw. Online-Stichprobe (n = 225) erhoben. Der Fragebogen wurde überwiegend von der Mutter (n = 263) des jeweiligen Kindes oder Jugendlichen ausgefüllt (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 43).
Es liegen Gesamtnormen für die Skalen "Trait-Ärger", "Ärger-Temperament", "Ärger-Reaktion", "nach außen gerichteter Ärgerausdruck", "nach innen gerichteter Ärgerausdruck" und "Ärgerkontrolle" für beide Fragebogenversionen vor. Die Rohwerte können in Staninewerte und Prozentränge umgewandelt werden (Kupper & Rohrmann, 2016, S. 77 f.).
 

Anwendungsmöglichkeiten

Das STAXI-2 KJ ist ein Verfahren zur Selbst- und Fremdbeurteilung von situationsbezogenem und dispositionellem Ärger sowie Ärgerausdruck und Ärgerkontrolle und eignet sich für den Einsatz in der psychotherapeutischen Praxis zur Diagnostik, Therapieplanung und -evaluation sowie für Fragestellungen der psychologischen und klinischen Forschung.
 

Bewertung

Das State-Trait-Ärgerausdrucks-Inventar - 2 für Kinder und Jugendliche ist ein Verfahren zur Erfassung von verschiedenen Ärgerkomponenten. Es handelt sich um einen ökonomischen Fragebogen mit einer einfachen Handhabung. Besonders hervorzuheben ist das Vorliegen einer Selbst- und Fremdbeurteilungsversion, sodass die Einschätzung des Ärgers aus unterschiedlichen Perspektiven möglich ist. Das Manual ist übersichtlich gestaltet und enthält Informationen zu allen wesentlichen Aspekten des Verfahrens.
Die Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität können als uneingeschränkt gegeben angesehen werden. Die interne Konsistenz der Skalen beider Fragebogenversionen ist mit Werten von Alpha = .70 bis Alpha = .88 als zufriedenstellend bis gut zu bewerten. Die Retestreliabilitäten der Skalen der Fremdbeurteilungsversion fallen mit Werten von rtt = .51 bis rtt = .76 mäßig bis zufriedenstellend aus. Die Werte für die Selbstbeurteilungsversion weisen auf eine geringe Stabilität hin.
Die Testkonstruktion ist theoretisch und empirisch gut begründet. Die Skalen des STAXI-2 KJ wurden faktorenanalytisch belegt. Darüber hinaus liegen erwartungskonforme Zusammenhänge zu anderen konstruktnahen und -fernen Verfahren vor, welche die Konstruktvalidität des Verfahrens stützen. Die Selbst- und Fremdeinschätzung weisen über alle Skalen hinweg überwiegend mittlere Zusammenhänge auf. Dies kann ebenso als Beleg für die Konstruktvalidität herangezogen werden. Auch für die Kriteriumsvalidität wird ein stützender Befund berichtet. Hier wären weitere Befunde wünschenswert.
Hinsichtlich der Normen ist darauf hinzuweisen, dass die Normierungsstichprobe relativ klein ausfällt und derzeit keine differenzierten Normwerte vorliegen.
Insgesamt handelt es sich um ein sinnvolles und brauchbares Verfahren, da im deutschsprachigen Raum bislang kaum ein spezifisches Verfahren zur Erfassung von Ärger bei Kindern und Jugendlichen existierte.
 

Literatur

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  • Brunner, T. M. & Spielberger, C. D. (2009). State-Trait Anger Expression Inventory - 2 Child and Adolescent (STAXI-2 C/A). Sarasota, FL: Psychological Assessment Resources.
  • Buggle, F. & Baumgärtel, F. (1975). Hamburger Neurotizismus- und Extraversionsskala für Kinder und Jugendliche (HANES, KJ). Göttingen: Hogrefe.
  • Clay, D. L., Hagglund, K. J., Kashani, J. H. & Frank, R. G. (1996). Sex differences in anger expression, depressed mood, and aggression in children and adolescents. Journal of Clinical Psychology in Medical Settings, 3, 79-92.
  • Del Barrio, V., Aluja, A. & Spielberger, C. (2004). Anger assessment with STAXI-CA: Psychometric properties of a new instrument for children and adolescents. Personality and Individual Differences, 37, 227-244.
  • Ekman, P. (2010). Gefühle lesen. Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren. Heidelberg: Spektrum.
  • Ewart, C. K., Elder, G. J., Smyth, J. M., Sliwinksi, M. J. & Jorgensen, R. S. (2011). Do agonistic motives matter more than anger? Three studies of cardiovascular risk in adolescents. Health Psychology, 30, 510-524.
  • Goodman, R. (1999-2001). Fragebogen zu Stärken und Schwächen (SDQ-Deu). London: Institute of Psychiatry, Department of Child and Adolescent Psychiatry.
  • Grunbaum, J. A., Vernon, S. W. & Clasen, C. M. (1997). The association between anger and hostility and risk factors for coronary heart disease in children and adolescents: A review. Annals of Behavioral Medicine, 19, 179-189.
  • Harty, S. C., Miller, C. J., Newcorn, J. H. & Halperin, J. M. (2009). Adolescents with childhood ADHD and comorbid disruptive behavior disorders: aggression, anger, and hostility. Child Psychiatry & Human Development, 40, 85-97.
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  • Rohrmann, S., Hodapp, V., Schnell, K., Tibubos, A. N., Schwenkmezger, P. & Spielberger, C. D. (2013). Das State-Trait-Ärgerausdrucks-Inventar - 2 (STAXI-2). Bern: Huber.
  • Salisch, M. v. & Pfeiffer, I. (1998). Ärgerregulierung in den Freundschaften von Schulkindern - Entwicklung eines Fragebogens. Diagnostica, 44, 41-53.
  • Salisch, M. v. & Vogelsang, J. (2005). Anger regulation among friends: Assessment and development from childhood to adolescence. Journal of Social and Personal Relationships, 22, 837-855.
  • Schmitt, M. & Altstötter-Gleich, C. (2010). Differentielle und Persönlichkeitspsychologie - kompakt. Weinheim: Beltz.
  • Schwenkmezger, P., Hodapp, V. & Spielberger, C. D. (1992). Das State-Trait-Ärgerausdrucks-Inventar (STAXI). Bern: Huber.
  • Spielberger, C. D. (1988). State-Trait Anger Expression Inventory (STAXI). Palo Alto, CA: Consulting Psychologist Press.
  • Spielberger, C. D. (1999). State-Trait Anger Expression Inventory-2 (STAXI-2). Tampa, FL: Psychological Assessment Resources.
 

Originalfassung/Anderssprachige Fassungen

  • Brunner, T. M. & Spielberger, C. D. (2009). State-Trait Anger Expression Inventory-2 Child and Adolescent (STAXI-2 C/A). Sarasota, FL: Psychological Assessment Ressources.
 

Rezensionen

  • Petermann, F. (2017). State-Trait-Ärgerausdrucks-Inventar-2 für Kinder und Jugendliche (STAXI-2 KJ) (Klinische Untersuchungsverfahren). Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie, 65 (4), 267-268. (DOI: 10.1024/1661-4747/a000330)

 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Questionnaires; Rating Scales; Test Norms; Personality Measures; Emotions; Emotional States; Emotional Control; Anger; Anger Control

Klassische Testtheorie; Fragebögen; Rating-Skalen; Testnormen; Persönlichkeitstests; Emotionen; Emotionale Zustände; Emotionale Kontrolle; Ärger; Ärgerkontrolle

 weitere Schlagworte:

1992 (STAXI); 1999 (STAXI-2); 2009 (STAXI-2 C/A); 2016 (STAXI-2 KJ); 34 Items Selbstbeurteilung; 24 Items Fremdbeurteilung; ab 9 Jahre; bis 16 Jahre; Subskalen: 1 State-Ärger, 2 Trait-Ärger, 3 Ärgerausdruck, 4 Ärgerkontrolle; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2015; Stichprobe(n): 324
 Klassifikation:

Persönlichkeitstests; Motivation und Emotion; Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse; Physische und psychosomatische Störungen
Persönlichkeitstests zur Aggression; Sonstige Verfahren im Bereich der Klinischen Psychologie
9.4; 11.99
 Anwendungstyp: Individual Diagnosis, Research (Tests)
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Übersetzungen: English
 Land: United States
 Publikationsjahr: 2009
 Änderungsdatum: 201801
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