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Multidimensionale Selbstwertskala (2017)

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9007353
 

MSWS (2017) - Multidimensionale Selbstwertskala (2017) (PSYNDEX Tests Review)

 

Multidimensional Self-Concept Scale (MSCS; Fleming, J. S. & Courtney, B. E., 1984) - German adaptation (2017)/author

 Schütz, A., Rentzsch, K. & Sellin, I.
 (2017). MSWS. Multidimensionale Selbstwertskala (2., vollständig überarbeitete und neu normierte Auflage) [Testbox mit Manual, 5 Fragebögen, Schablonensatz und 5 Profilbögen]. Göttingen: Hogrefe.

Preis: 98,00 Euro (Test komplett; Stand: 18.12.2017)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.11.2018.
 Adresse(n): o Prof. Dr. Astrid Schütz, Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, Kompetenzzentrum für Angewandte Personalpsychologie, Universität Bamberg, Markusplatz 3, D-96045 Bamberg ; E-Mail: astrid.schuetz@uni-bamberg.de ; URL: https://www.uni-bamberg.de/perspsych/team/astrid-schuetz/ ; Stand: 1.3.2017
o Dr. Katrin Rentzsch, Universität Bamberg, Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, Markusplatz 3, D-96047 Bamberg ; E-Mail: katrin.rentzsch@uni-bamberg.de ; URL: https://www.uni-bamberg.de/perspsych/team/katrin-rentzsch/ ; Stand: 18.12.2017
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Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Mit der MSWS lässt sich die Selbstwertschätzung einer Person im Einzel- oder Gruppentest erfassen. Sie kann im Bereich der klinischen Praxis, der Forschung sowie auch der Personal- oder Pädagogischen Psychologie eingesetzt werden.


Aufbau:
Das Verfahren erfasst mit insgesamt 32 Items sechs Facetten der Selbstwertschätzung: die Emotionale Selbstwertschätzung, die Soziale Selbstwertschätzung in Bezug auf Sicherheit im Kontakt, die Soziale Selbstwertschätzung im Umgang mit Kritik, die Leistungsbezogene Selbstwertschätzung, die Selbstwertschätzung der Physischen Attraktivität und die Selbstwertschätzung der Sportlichkeit. Es werden die zwei übergeordneten Skalen "Soziale Selbstwertschätzung" und "Körperbezogene Selbstwertschätzung" aus den beiden Subskalen zur sozialen Selbstwertschätzung bzw. den Skalen zur Selbstwertschätzung der Physischen Attraktivität und Sportlichkeit gebildet. Die Items werden auf einer siebenstufigen Antwortskala mit den Polen "gar nicht" bis "sehr" bzw. "nie" bis "immer" hinsichtlich der Intensität und Häufigkeit beurteilt.


Grundlagen und Konstruktion:
Die MSWS basiert auf der Multidimensional Self-Concept Scale (MSCS; Fleming & Courtney, 1984) und wurde nach der Klassischen Testtheorie erstellt und überprüft. 2006 erfolgte die erste Veröffentlichung, für die 2., vollständig überarbeitete und neu normierte Auflage 2017 wurde das Manual überarbeitet und neue Befunde zur Reliabilität und Validität des Verfahrens aufgenommen. Außerdem wurde eine Neunormierung durchgeführt. Ursprünglich wurden zunächst die 26 Items der Skalen (1) Emotionale Selbstwertschätzung, (2) Soziale Selbstwertschätzung und (3) Akademische Selbstwertschätzung der MSCS ins Deutsche übersetzt. Die Vorform wurde faktorenanalytisch überprüft, wobei sich eine fünffaktorielle Struktur herausbildete. Für die Endform wurden zwei weitere Subskalen zur körperbezogenen Selbstwertschätzung aus der MSCS übernommen. Zudem wurden sprachliche und stilistische Änderungen aller Items vorgenommen. Vor allem im Hinblick auf die Skala "Leistungsbezogene Selbstwertschätzung" wurde auf eine Anpassung der Itemformulierung geachtet, sodass in der Testendform nicht mehr ausschließlich die akademischen, sondern die allgemeinen leistungsbezogenen Kompetenzen erfragt werden. Die finalen sechs Subskalen wurden auf etwa gleich viele Items gekürzt, wobei sich die Eliminierung von Items an den psychometrischen Kennwerten orientierte.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Es liegen Befunde zur internen Konsistenz der Subskalen von Alpha = .76 bis Alpha = .87 vor (n = 125; n = 453). Die beiden übergeordneten Skalen "Soziale Selbstwertschätzung" und "Körperbezogene Selbstwertschätzung" weisen eine interne Konsistenz von Alpha = .90 bzw. Alpha = .84 auf. Die Retestreliabilität der MSWS nach einem Zeitintervall von zwei Jahren liegt zwischen rtt = .69 und rtt = .82 für die Subskalen und bei rtt = .79 bzw. rtt = .85 für die übergeordneten Skalen (n = 241). Zur Profilreliabilität liegen keine Angaben vor.
Validität: Die Konstruktvalidität des Verfahrens wird durch die Ergebnisse der Faktorenanalysen gestützt. Die Ergebnisse weisen auf ein Modell mit zwei Faktoren 2. Ordnung sowie sechs Faktoren 1. Ordnung hin. Es liegen keine Hinweise auf einen globalen Selbstwertfaktor vor, sodass die revidierte Version der MSWS auf eine Bildung eines solchen verzichtet. Die konvergente Validität wird durch signifikante Zusammenhänge der MSWS mit konstruktnahen Verfahren wie der Rosenberg-Skala, den Frankfurter Selbstkonzeptskalen sowie den Frankfurter Körperkonzeptskalen gestützt. Die diskriminante Validität wird durch erwartungskonforme Zusammenhänge der MSWS zum NEO-FFI und dem Fragebogen zur Erfassung der sozialen Erwünschtheit gesichert. Darüber hinaus konnte die Sensitivität des Verfahrens für Veränderungen der Selbstwertschätzung innerhalb eines Therapieprozesses sowie zur Unterscheidung von Patienten- und Nicht-Patienten-Gruppen belegt werden.
Normen: Die MSWS wurde für die 2., vollständig überarbeitete und neu normierte Auflage 2017 im Jahr 2013 an einer Stichprobe von insgesamt N = 636 Personen (18-88 Jahren) neu normiert. Darüber hinaus wurde eine Stichprobe von N = 661 Jugendlichen der Klassenstufe 8 in den Jahren 2005 und 2008 in der Stadt Chemnitz rekrutiert. Es werden alters- und geschlechtsspezifische Normen in Form von Prozenträngen und T-Werten angeboten. Zur Ableitung der Konfidenzintervalle um die ermittelten Rohwerte und T-Werte liegen Konfidenzwerte vor.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

"Die Fähigkeit zu Selbstreflektion und Selbstbewertung hebt den Menschen von anderen Lebewesen ab" (Schütz, Rentzsch & Sellin, 2017, S. 8). Die Selbstwertschätzung eines Menschen stellt eine zentrale Komponente der Selbstregulation und somit des psychischen Funktionierens dar (MacDonald & Leary, 2013; Schütz & Sellin, 2003). Eine positive Selbstwertschätzung steht in Zusammenhang mit psychischer Gesundheit, allgemeinem Wohlbefinden, guten sozialen Beziehungen und Erfolg in unterschiedlichen Lebensbereichen (Baumeister & Tice, 1985; Leary, Tambor, Terdal & Downs, 1995; Marsh, Parada & Ayotte, 2004; Orth, Robins & Widaman, 2012; Stinson et al., 2008).
Die Multidimensionale Selbstwertskala (MSWS; Schütz et al., 2017) ist ein Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung unterschiedlicher Facetten der Selbstwertschätzung bei Jugendlichen und Erwachsenen. Sie stellt die deutschsprachige Adaptation der Multidimensional Self-Concept Scale (MSCS; Fleming & Courtney, 1984) dar und basiert auf dem hierarchischen multidimensionalen Modell von Shavelson, Hubner und Stanton (1976). Dieses unterscheidet die vier Teilbereiche leistungsbezogene, emotionale, soziale und physische Selbstwertschätzung, welche hierarchisch strukturiert sind und zu einem Generalfaktor der globalen Selbstwertschätzung zusammengefasst werden können.
Die MSWS wurde 2006 in Erstauflage veröffentlicht (Schütz & Sellin, 2006; PSYNDEX Tests-Nr. 9005358). Die aktuelle Auflage wurde vollständig neu überarbeitet und integriert neue Befunde zur Reliabilität und Validität des Verfahrens. Zudem wurde für die aktuelle Auflage eine Neunormierung vorgenommen.
 

Testaufbau

Die MSWS besteht aus insgesamt 32 Items, welche sechs Subskalen zugeordnet sind. Diese dienen der Erfassung unterschiedlicher Facetten der Selbstwertschätzung.
(1) Emotionale Selbstwertschätzung (ESWS; 7 Items): Die Skala gibt Auskunft über die allgemeine Selbstakzeptanz und Selbstzufriedenheit. Sie entspricht der allgemeinen Selbstwertschätzung.
(2) Soziale Selbstwertschätzung - Sicherheit im Kontakt (SWKO; 5 Items): Die Skala erfasst, inwieweit sich eine Person sicher und wohl fühlt im Kontakt mit anderen Menschen.
(3) Soziale Selbstwertschätzung - Umgang mit Kritik (SWKR; 5 Items): Die Skala erfasst die Empfindlichkeit gegenüber Kritik und der Meinung anderer über die eigene Person.
(4) Leistungsbezogene Selbstwertschätzung (LSWS; 5 Items): Die Skala hat die Überzeugung einer Person zum Gegenstand, in Beruf und Arbeit leistungsfähig zu sein. Es werden allgemeine berufliche und fachliche Fähigkeiten erfragt, sodass der Fragebogen für unterschiedliche Gruppen anwendbar ist.
(5) Selbstwertschätzung Physische Attraktivität (SWPA; 5 Items): Die Skala erfasst die Einstellung einer Person zu ihrer Attraktivität.
(6) Selbstwertschätzung Sportlichkeit (SWSP; 5 Items): Die Skala hat die Einstellung und Überzeugung einer Person über ihre sportlichen Fähigkeiten und ihre Körperkoordination zum Gegenstand.
Aktuelle Untersuchungen legen eine leicht abgeänderte Struktur zur vorherigen Version nahe, welche an das Modell von Shavelson et al. (1976) angelehnt ist. So können die beiden Subskalen zur Sozialen Selbstwertschätzung zu einer übergeordneten Skala (SSW) zusammengefasst werden. Ebenso die Subskalen Selbstwertschätzung der Physischen Attraktivität und der Sportlichkeit ergeben eine übergeordnete Facette der Körperbezogenen Selbstwertschätzung (KSW). Die Items werden auf einer siebenstufigen Antwortskala mit den Polen "gar nicht" bis "sehr" bzw. "nie" bis "immer" hinsichtlich der Intensität und Häufigkeit beurteilt.
Das Testheft besteht aus vier Seiten. Auf der Vorderseite werden Angaben zur Person gemacht. Darüber hinaus werden der Testperson eine schriftliche Instruktion sowie ein Beispielitem zur Erklärung des Antwortmodus gegeben. Die Items des Fragebogens folgen auf den nächsten beiden Seiten. Auf der Rückseite des Testheftes ist Platz für Notizen.
 

Auswertungsmodus

Für die manuelle Auswertung werden mit Hilfe der Schablonen die Punktwerte der Items einer Skala ermittelt. Die entsprechenden Punktwerte bei invertierten Items sind auf den Schablonen abzulesen. Die einzelnen Punktwerte der Items einer Skala werden aufsummiert und unten auf dem Fragebogen in das dafür vorgesehene Feld vermerkt. Auf dem Profilbogen werden dann durch Addition der beiden Zwischensummen einer Skala von Seite 2 und 3 des Fragebogens die Rohwerte für alle sechs Skalen eingetragen. Die Rohwerte der Subskalen können Werte zwischen 5 und 35 annehmen. Für die Skala Emotionale Selbstwertschätzung variieren die Werte zwischen 7 und 49. Die übergeordneten Skalen "Soziale Selbstwertschätzung" und "Körperbezogene Selbstwertschätzung" werden durch Addition der jeweiligen beiden Subskalen gebildet. Unter Zuhilfenahme der Normtabellen im Anhang des Manuals können entsprechende Prozentränge und T-Werte für alle Skalen ermittelt werden. Darüber hinaus bietet der Profilbogen die Möglichkeit, die Ergebnisse unter Berücksichtigung der Konfidenzintervalle grafisch darzustellen.
Bei einer individualdiagnostischen Fragestellung sollte bei fehlenden Werten auf die Bildung der jeweiligen Skala verzichtet werden. Wird der Fragebogen bei Forschungsfragen eingesetzt, können zufällig auftretende fehlende Werte imputiert werden.
Daneben kann die Auswertung computergestützt über Statistikprogramme wie SPSS oder R vorgenommen werden.
 

Auswertungshilfen

Dem Anwender stehen Schablonen zur Unterstützung bei der Auswertung zur Verfügung. Darüber hinaus enthält das Manual Hinweise zur Auswertung und Interpretation mit Fallbeispielen. Für eine computergestützte Auswertung mittels SPSS wird die Syntax im Manual vorgegeben.
 

Auswertungszeit

Die Auswertung nimmt ca. 5-10 Minuten in Anspruch.
 

Itembeispiele

Anmerkung: Angegeben wird für jede Subskala das Item mit der höchsten Trennschärfe (rit) (Schütz et al., 2017, S. 43).
(1) Emotionale Selbstwertschätzung: Wie häufig glauben Sie, dass Sie ein nutzloser Mensch sind? (rit = .76)
(2) Soziale Selbstwertschätzung - Sicherheit im Kontakt: Wie häufig macht Ihnen Schüchternheit zu schaffen? (rit = .73)
(3) Soziale Selbstwertschätzung - Umgang mit Kritik: Wie häufig machen Sie sich Sorgen darüber, was andere von ihnen denken? (rit = .80)
(4) Leistungsbezogene Selbstwertschätzung: Wie häufig sind Sie überzeugt von den Leistungen, die Sie in Ihrer Arbeit erbracht haben? (rit = .67)
(5) Selbstwertschätzung Physische Attraktivität: Wie häufig schämen Sie sich wegen Ihres Aussehens oder Ihrer Figur? (rit = .72)
(6) Selbstwertschätzung Sportlichkeit: Sind Sie zufrieden mit Ihren sportlichen Fähigkeiten? (rit = .63)
 

Durchführung

 

Testformen

Die nun 2. Auflage des Verfahrens liegt wiederum als Paper-Pencil-Version vor. Eine Durchführung ist sowohl einzeln als auch in der Gruppe möglich.
 

Altersbereiche

Die MSWS kann bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren eingesetzt werden.
 

Durchführungszeit

Für die Durchführung werden 10 bis 15 Minuten benötigt.
 

Material

Die Testmappe enthält neben einem Manual jeweils fünf Fragebögen und Profilbögen sowie einen Schablonensatz. Alle Materialen sind separat erhältlich. Es wird ein Schreibgerät benötigt.

Materialliste Testbox (Stand: 18.02.2017):
- Manual
- 5 Fragebögen
- Schablonensatz
- 5 Profilbögen.
 

Instruktion

Die Instruktionen und ein Beispielitem sind schriftlich auf dem Fragebogen vorgegeben und können bei Bedarf vom Testleiter laut vorgelesen werden. Bei Fragen zum Zweck der Untersuchung, kann der Testleiter eine allgemeine Einführung geben. Es sollte jedoch auf den Begriff "Selbstwert" verzichtet werden, da Selbstdarstellungstendenzen bei der Befragung nicht auszuschließen sind.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Es sind keine spezifischen klinischen oder testmethodischen Kenntnisse für die Durchführung erforderlich. Die Auswertung und Interpretation der Testergebnisse sollten jedoch ausschließlich durch psychologisch geschulte Personen erfolgen.
 

Testkonstruktion

Die MSWS basiert auf der Multidimensional Self-Concept Scale (MSCS; Fleming & Courtney, 1984), welche eine Revision der Feelings of Inadequacy Scale (FIS; Janis & Field, 1959) darstellt. Das Verfahren wurde nach der Klassischen Testtheorie erstellt und überprüft. 2006 erfolgte die erste Veröffentlichung (Schütz & Sellin, 2006; PSYNDEX Tests-Nr. 9005358). Für die 2., vollständig überarbeitete und neu normierte Auflage (Schütz et al., 2017) wurde das Manual überarbeitet und neue Befunde zur Reliabilität und Validität des Verfahrens aufgenommen. Außerdem wurde eine Neunormierung durchgeführt. Die Vorform der MSWS bestand aus den 26 Items der MSCS, welche ins Deutsche übersetzt wurden. Die Items ließen sich den drei Subskalen (1) Emotionale Selbstwertschätzung, (2) Soziale Selbstwertschätzung und (3) Akademische Selbstwertschätzung zuordnen. An einer überwiegend studentischen Stichprobe von insgesamt N = 434 Personen (n = 283 Frauen; n = 150 Männer) wurde die Vorform im Jahr 2000 empirisch überprüft. Die postulierte Struktur ließ sich mittels exploratorischer Faktorenanalyse nicht bestätigen. Statt drei Faktoren konnten fünf Faktoren identifiziert werden. Die Items der Skala "Soziale Selbstwertschätzung" teilten sich auf zwei Faktoren auf, von denen einer die Angst vor Kritik und der andere Faktor die Gehemmtheit im Kontakt mit anderen Menschen beschrieb. Auch die Items der Skala "Akademische Selbstwertschätzung" luden auf zwei verschiedene Faktoren. Inhaltlich beschrieb der eine Faktor die Einschätzung der beruflichen Kompetenzen, während der andere Faktor sich eher auf die studienbezogenen Kompetenzen bezog (Schütz et al., 2017, S. 15 ff.).
Für die Erstellung der Testendform wurden einige Veränderungen vorgenommen. So wurden in Anlehnung an das Modell von Shavelson und Kollegen (1976) die zwei Subskalen "Physical Appearance" und "Physical Ability" aus der MSCS übernommen. Alle Items wurden sprachlich überarbeitet, wobei doppelte Verneinungen vermieden wurden und die Anzahl invertierter und nicht-invertierter Items pro Skala überwiegend ausgeglichen wurde. Hinsichtlich der Subskala "Leistungsbezogene Selbstwertschätzung" wurden alle Items so formuliert, dass sie die allgemeinen leistungsbezogenen Kompetenzen erfragen. Zusätzlich wurden zwei weitere Items erstellt. Diese Veränderungen wurden vorgenommen, um im Gegensatz zur MSCS nicht nur Studierende, sondern die Gesamtbevölkerung ansprechen zu können. Hinsichtlich des Antwortformats wurde darauf geachtet, dass die Items zu gleichen Anteilen im Häufigkeits- und Intensitätsformat zu beantworten sind. Schließlich wurden die Subskalen so gekürzt, dass in etwa gleich viele Items (5 bzw. 7) pro Subskala enthalten sind. Die Eliminierung von Items erfolgte anhand der psychometrischen Kennwerte (Schütz et al., 2017, S. 20).
Die Trennschärfen der resultierenden 32 Items variieren von rit = .39 (Item 13; SWSP) bis rit = .80 (Item 25; SWKR). Die Mehrheit der Items weist eine Trennschärfe von > .50 auf (S. 43). Die Interkorrelationen der Subskalen fielen heterogen aus. Erwartungsgemäß zeigten sich starke Zusammenhänge zwischen den beiden Skalen der Sozialen Selbstwertschätzung (r = .65) und jenen der Körperbezogenen Selbstwertschätzung (r = .46) (Schütz et al., 2017, S. 45).
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Die Durchführung kann aufgrund der Fragebogenform mit gebundener Beantwortung und der schriftlichen Instruktion als objektiv gelten. Die Objektivität der Auswertung und Interpretation der Ergebnisse ist durch ausführliche Hinweise und Fallbeispiele im Manual sowie dem Vorliegen von Normwerten als gut einzuschätzen.
 

Reliabilität

Für die Berechnung der internen Konsistenz der Skalen wurde eine Stichprobe von N = 125 Studierenden (n = 120 Frauen; n = 5 Männer; Alter: 19-28 Jahre) des Psychologischen Instituts der Technischen Universität Chemnitz sowie eine Stichprobe bestehend aus N = 453 Personen (n = 235 Frauen; n = 242 Männer; Alter: 14-92 Jahre) herangezogen, welche 2002 im Schneeballverfahren rekrutiert und nach Alter und Geschlecht geschichtet wurde (Schütz & Sellin, 2006).
Die interne Konsistenz der Subskalen variiert zwischen Alpha = .76 bis Alpha = .87 (siehe Tabelle 1). Für die übergeordneten Skalen "Soziale Selbstwertschätzung" und "Körperbezogene Selbstwertschätzung" liegt Cronbachs Alpha bei Alpha = .90 und Alpha = .84.
Zur Ermittlung der Retestreliabilität wurde die Normierungsstichprobe (siehe unter "Normierung") nach einem Zeitintervall von zwei Jahren erneut angeschrieben. Für eine Stichprobe von n = 241 Personen liegen Daten aus den Erhebungen von 2013 und 2015 vor (Rentzsch, Wenzler & Schütz, 2016). Die Retestreliabilität der Subskalen liegt zwischen rtt = .69 und rtt = .82 (siehe Tabelle 1). Für die beiden übergeordneten Skalen wurden Werte von rtt = .79 und rtt = .85 ermittelt. Zur Profilreliabilität liegen keine Angaben vor.

Tabelle 1
Interne Konsistenzen und Retest-Reliabilitäten der Skalen der MSWS (nach Schütz, Rentzsch & Sellin, 2017, S. 42 ff.)
-------------------------------------------------- 
Skala Interne Konsistenz Retestreliabilität
(Cronbachs Alpha) (rtt)
--------------------------------------------------
ESWS .85 .79
SWKO .86 .82
SWKR .87 .82
LSWS .76 .69
SWPA .84 .77
SWSP .78 .75
--------------------------------------------------
SSW .90 .85
KSW .84 .79
--------------------------------------------------
Anmerkungen. ESWS = Emotionale Selbstwertschätzung, SWKO = Soziale Selbstwertschätzung - Sicherheit im Kontakt, SWKR = Soziale Selbstwertschätzung - Umgang mit Kritik, LSWS = Leistungsbezogene Selbstwertschätzung, SWPA = Selbstwertschätzung Physische Attraktivität, SWSP = Selbstwertschätzung Sportlichkeit; SSW = Sozialen Selbstwertschätzung, KSW = Körperbezogene Selbstwertschätzung.
 

Validität

Die inhaltliche Validität der MSWS ist anzunehmen, insofern positive Selbstbeschreibungen Merkmale einer hohen Selbstwertschätzung sind. In Bezug auf die Konstruktvalidität wurde das Verfahren faktorenanalytisch überprüft. In einer exploratorischen Faktorenanalyse konnten sechs Faktoren mit einem Eigenwert > 1 extrahiert werden, welche insgesamt 61% der Varianz aufklärten. Die sechs Faktoren ließen sich inhaltlich den entsprechenden theoretischen Subskalen zuordnen (Schütz et al., 2017, S. 45 f.). In einem weiteren Schritt wurden konfirmatorische Faktorenanalysen gerechnet. Hierfür wurden eine Stichprobe von N = 348 Erwachsenen (n = 191 Frauen, n = 157 Männer; M = 39.5 Jahre, SD = 12.8 Jahre) (siehe unter "Reliabilität") sowie eine Stichprobe von N = 661 Jugendlichen (n = 350 Mädchen, n = 311 Jungen; M = 14 Jahre, SD = 0.6 Jahre) (siehe unter "Normierung") herangezogen (S. 47 f.). Es wurden verschiedene theoretische abgeleitete Modelle in allen Alters- und Geschlechtsgruppen gegeneinander getestet. Die Ergebnisse sprechen für ein Modell mit zwei Faktoren 2. Ordnung sowie sechs Faktoren 1. Ordnung. Das Modell weist auf die Multidimensionalität des Selbstwertes hin, entspricht jedoch nicht exakt der starken Hierarchie der Selbstwertstruktur des von Shavelson et al. (1976) ursprünglich postulierten Modells (Marsh & Shavelson, 1985). Zudem gibt es keinen Hinweis auf einen globalen Selbstwertfaktor, sodass die revidierte Version der MSWS auf eine Bildung eines solchen verzichtet. Allerdings weisen die Autoren darauf hin, dass die Skala "Emotionale Selbstwertschätzung" der ökonomischen Erfassung der allgemeinen Selbstwertschätzung diene (Schütz et al., 2017, S. 50).
Darüber hinaus wurde zur Überprüfung der Konstruktvalidität die MSWS mit anderen konstruktnahen (konvergente Validität) und konstruktfernen (diskriminante Validität) Skalen in Beziehung gesetzt. Für die Bestimmung der konvergenten Validität wurden Verfahren zur Erfassung der allgemeinen Selbstwertschätzung und verschiedener Facetten der Selbstwertschätzung ausgewählt. Die Skalen der MSWS korrelieren zwischen r = .40 (SWSP) bis r = .79 (ESWS) mit der Rosenberg-Skala (Collani & Herzberg, 2003; Ferring & Filipp, 1996), einer Skala zur Erfassung der allgemeinen Selbstwertschätzung. Auch zu den Frankfurter Selbstkonzeptskalen (FSKN; Deusinger, 1986), welche unter anderem das Selbstkonzept hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sowie der Beziehung und Kontaktfähigkeit zu anderen erfragt, konnten signifikante Zusammenhänge in Höhe von r = .32 bis r = .81 ermittelt werden. Wie bei der Rosenberg-Skala ergab sich auch bei den FSKN der höchste Zusammenhang zwischen der Skala zur Messung der allgemeinen Selbstwertschätzung und der MSWS-Skala ESWS. Zudem wurden die Skalen der MSWS mit den Frankfurter Körperkonzeptskalen (FKKS; Deusinger, 1998) korreliert. Auch hier konnten Korrelationen in Höhe von r = .74 bzw. r = .73 zwischen den beiden körperbezogenen Skalen (SWPA, SWSP) und den inhaltlich am ähnlichsten der FKKS (Selbstakzeptanz des Körpers, Körperliche Effizienz) gefunden werden (S. 52 f.).
Zur Überprüfung der diskriminanten Validität wurde die MSWS mit den Skalen des NEO-Fünf-Faktoren-Inventars (NEO-FFI; Borkenau & Ostendorf, 2008) sowie dem Fragebogen zur Erfassung der sozialen Erwünschtheit (Soziale-Erwünschtheitsskala-17, SES-17; Stöber, 1999) in Beziehung gesetzt. Die empirisch gefundenen Korrelationen fielen überwiegend niedrig aus. Ausnahmen stellten die Korrelationen der MSWS-Skalen zu den Skalen Neurotizismus (r = -.42 bis -.69) und Extraversion (r = .20-.43) dar. Nach den Autoren lassen sich die Befunde dadurch erklären, dass Neurotizismus ebenso wie eine niedrige Selbstwertschätzung eine negative Selbstsicht impliziert, während Extraversion mit einer positiven Affektivität verbunden ist. Auch für die Skala Gewissenhaftigkeit konnten signifikante Korrelationen ermittelt werden, wobei der Zusammenhang zur leistungsbezogenen Selbstwertschätzung mit r = .40 am höchsten ausfiel (Schütz et al., 2017, S. 54 f.).
In Bezug auf die Kriteriumsvalidität des Verfahrens liegen Befunde aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen vor. Die Sensitivität der MSWS konnte in einer Untersuchung an einer klinischen Stichprobe von n = 114 Patienten mit den Diagnosen Depression, Angst oder Essstörung belegt werden (Rüdel, 2003). Die MSWS diskriminiert gut zwischen Patienten und Nicht-Patienten (Effektstärken: d = .79-1.21). Darüber hinaus konnten mit der MSWS Veränderungen der Selbstwertschätzung im Therapieverlauf gemessen werden. In allen klinischen Gruppen konnte eine allgemeine Selbstwertsteigerung verzeichnet werden (Effektstärken: d =.23-.56) (Schütz et al., 2017, S. 58 ff.). Darüber hinaus werden Befunde aus weiteren klinischen Studien zu Suchterkrankungen (Knorr, 2009; Schmidt, 2007; Vierhaus, Ewering, Klein, Ködding & Petry, 2012), Wohlbefinden, Körperwahrnehmung und Umgang mit Krankheit (Egle, 2010; Fox, 2005; Kaufmann, 2007) sowie aus anderen psychologischen Bereichen, wie u. a. der Organisationspsychologie (Ehrnsperger, 2005), der Pädagogischen Psychologie (Ifenthaler, 2015) und der Sportpsychologie (Schlegel, 2014) berichtet (Schütz et al., 2017, S. 62).
 

Normierung

Die Neunormierung der MSWS wurde von Juli bis August 2013 an einer Stichprobe von insgesamt N = 636 Personen (n = 433 Frauen, n = 190 Männer, n = 13 ohne Angabe) im Alter von 18 bis 88 Jahren (M = 47 Jahre, SD = 12 Jahre) vorgenommen. Die Personen wurden über einen universitären Teilnehmerpool rekrutiert, für den über verschiedene Medien in den Regionen Chemnitz und Bamberg geworben wurde. Hinsichtlich des Bildungsniveaus gaben n = 22 Personen an, einen Hauptschulabschluss zu haben, n = 144 die Mittlere Reife, n = 71 die Fachhochschulreife sowie n = 119 das Abitur. Über ein abgeschlossenes Studium verfügten n = 278 Personen (Schütz et al., 2017, S. 65).
Darüber hinaus wurde eine Stichprobe von N = 661 Jugendlichen (n = 350 Mädchen; n = 311 Jungen) der Klassenstufe 8 an Mittelschulen und Gymnasien in der Stadt Chemnitz im Juni 2005 sowie von Mai bis Juni 2008 rekrutiert. Das durchschnittliche Alter der Schüler betrug 14 Jahre und weist kaum Varianz auf (Rentzsch, Schröder-Abe & Schütz, 2013; Schütz et al., 2017, S. 65)
Aufgrund signifikanter Gruppenunterschiede werden alters- und geschlechtsspezifische Normen in Form von Prozenträngen und T-Werten angeboten. Zur Ableitung der Konfidenzintervalle um die ermittelten Rohwerte und T-Werte, werden im Manual die entsprechenden Konfidenzwerte angegeben (Schütz et al., 2017, S. 64 ff.).
 

Anwendungsmöglichkeiten

Der Einsatz der MSWS ist sowohl innerhalb der Forschung als auch in verschiedenen praktischen Anwendungsfeldern sinnvoll. Das Verfahren eignet sich beispielsweise für die Eingangs- und Verlaufsdiagnostik im klinischen Bereich. Daneben ist die Anwendung des Verfahrens in der Personalpsychologie, der Laufbahnberatung und der sportpsychologischen Beratung möglich.
 

Bewertung

Die Multidimensionale Selbstwertskala ist ein Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung unterschiedlicher Bereiche der Selbstwertschätzung. Es handelt sich um einen ökonomischen Fragebogen mit einer sehr einfachen Handhabung. Das Manual ist übersichtlich gestaltet und enthält Informationen zu allen wesentlichen Aspekten des Verfahrens.
Die Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität können als uneingeschränkt gegeben angesehen werden. Die interne Konsistenz der Subskalen ist als zufriedenstellend bis gut zu bewerten. Die beiden übergeordneten Skalen erreichen gute bis sehr gute Werte der internen Konsistenz. Hinsichtlich der Stabilität der Selbstwertschätzung konnten gute Werte für die übergeordneten Skalen ermittelt werden. Die Retestreliabilitäten der einzelnen Subskalen fallen überwiegend zufriedenstellend aus.
Die Testkonstruktion ist theoretisch und empirisch gut begründet. Für die aktuelle Version wurde die Struktur der MSWS angepasst und faktorenanalytisch belegt. Darüber hinaus liegen zahlreiche erwartungskonforme Zusammenhänge zu anderen konstruktnahen und -fernen Verfahren vor, welche die Konstruktvalidität der MSWS stützen. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass die MSWS überwiegend unabhängig von sozial erwünschtem Antwortverhalten zu sein scheint. Auch für die Kriteriumsvalidität werden einige stützende Befunde berichtet.
Die Normen wurden im Vergleich zur vorherigen Version aktualisiert und ausgeweitet. Die MSWS ist nun auch für den Einsatz bei Jugendlichen normiert. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass die Normierungsstichprobe der Jugendlichen fast ausschließlich aus 14-Jährigen bestand, sodass für den Altersbereich von 15 bis 18 Jahre keine gültigen Normen vorliegen.
Insgesamt handelt es sich um ein sinnvolles und nützliches Verfahren, welches aufgrund der Bedeutung des Selbstwertes für diverse Lebensbereiche eine breite Anwendung in Praxis und Forschung finden sollte.
 

Literatur

  • Baumeister, R. F. & Tice, D. M. (1985). Self-esteem and responses to success and failure: Subsequent performance and intrinsic motivation. Journal of Personality, 53, 450-467.
  • Borkenau, P. & Ostendorf, F. (2008). NEO-Fünf-Faktoren-Inventar nach Costa and McCrae (NEO-FFI) (2., neu normierte und vollständig überarbeitete Auflage). Göttingen: Hogrefe.
  • Collani, G. v. & Herzberg, P. Y. (2003). Eine revidierte Fassung der deutschsprachigen Skala zum Selbstwertgefühl von Rosenberg. Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 24, 3-7.
  • Deusinger, I. M. (1986). Die Frankfurter Selbstkonzeptskalen (FSKN). Göttingen: Hogrefe.
  • Deusinger, I. M. (1998). Die Frankfurter Körperkonzeptskalen (FKKS). Göttingen: Hogrefe.
  • Egle, J. (2010). Selbstwert und allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung bei MigränepatientInnen. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Universität Wien.
  • Ehrnsperger, B. (2005). Selbstwertschätzung und Arbeitslosigkeit, Validierung der Multidimensionalen Selbstwertskala (MSWS). München: GRIN.
  • Ferring, D, & Filipp, S.-H. (1996). Messung des Selbstwertgefühls: Befunde zu Reliabilität, Validität und Stabilität der Rosenberg-Skala. Diagnostica, 42, 284-292.
  • Fleming, J. S. & Courtney, B. E. (1984). The dimensionality of self-esteem: II. Hierarchical facet model for revised measurement scales. Journal of Personality and Social Psychology, 46, 404-421.
  • Fox, M. (2005). Selbstdarstellungs-Medium Webcam? Persönlichkeitsmerkmale und Ziele von Webcam-Nutzern. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Technische Universität Chemnitz.
  • Ifenthaler, D. (2015). Effects of experimentally induced emotions on model-based reasoning. Learning and Individual Differences, 43, 191-198.
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Originalfassung/Anderssprachige Fassungen

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 Lena Antony (27.08.2017)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Questionnaires; Rating Scales; Test Norms; Self-Report; Personality Measures; Clinical Psychology; Self-Esteem; Self-Perception; Treatment Effectiveness Evaluation

Klassische Testtheorie; Fragebögen; Rating-Skalen; Testnormen; Selbstbericht; Persönlichkeitstests; Klinische Psychologie; Selbstwertgefühl; Selbstwahrnehmung; Therapieerfolgskontrolle

 weitere Schlagworte:

2006 (1. Auflage); 2017 (2., vollständig überarbeitete und neu normierte Auflage); Selbstwertschätzung; 32 Items; Subskalen: 1 Emotionale Selbstwertschätzung, 2 Soziale Selbstwertschätzung - Sicherheit im Kontakt, 3 Soziale Selbstwertschätzung - Umgang mit Kritik, 4 Leistungsbezogene Selbstwertschätzung, 5 Selbstwertschätzung - Physische Attraktivität, 6 Selbstwertschätzung Sportlichkeit; Übergeordnete Skalen: 1 Soziale Selbstwertschätzung, 2 Körperbezogene Selbstwertschätzung; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2013; Stichprobe(n): 636+661
 Klassifikation:

Persönlichkeitstests; Klinische Psychodiagnostik; Persönlichkeitseigenschaften und Persönlichkeitsprozesse; Soziale Wahrnehmung und soziale Kognition
Selbstkonzept- und Selbstbildskalen; Mehrdimensionale Persönlichkeitstests
9.9; 9.1
 Anwendungstyp: Clinical Diagnosis, Research (Tests)
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Land: Germany
 Publikationsjahr: 2017
 Änderungsdatum: 201712
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