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FAMILIENSYSTEM-TEST

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9002291
 

FAST - FAMILIENSYSTEM-TEST (PSYNDEX Tests Review)

 

Family System Test/author
Synonym(e): Familiensystemtest

 Gehring, T.M.
 (1993). FAST. Familiensystem-Test [Testkoffer mit Manual und Testmaterialien; zusätzlich erhältlich: Testauswertungsprogramm]. Weinheim: Beltz.

Bibliotheksstandort: Testsammlung Psychologie Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek: PT 555 (2. Auflage 1998)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: http://www.testzentrale.de/ ; Stand: 1.11.2018; Hogrefe Publishing, Merkelstrasse 3, D-37085 Göttingen ; E-Mail: publishing@hogrefe.com ; URL: http://www.hogrefe.com/ ; Stand: 1.5.2013.
Anmerkung: 1998 ist eine 2., erweiterte Auflage erschienen, die durch zahlreiche Untersuchungen ergänzt und im Aufbau modifiziert wurde. Wehner, Lehmann und Deplazes (2004) entwickleten aus dem Fast den MAST (Management-Systemtest; Wehner, Lehmann & Deplazes, 2004).
 Adresse(n): o Dr. Thomas M. Gehring,Chief psychologist at the Swiss Army, Department of Human Resources, P.O. Box 7127, CH-8023 Zurich ; E-Mail: tmgehring@bluewin.ch ; URL: http://www.fast-test.com/ ; Stand: 27.11.2015
 WWW-Informationen:
 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Als wesentliche zentrale Struktureinheiten von Familien werden verschiedentlich in der strukturell-systemischen Familientheorie Kohaesion (emotionale Bindung zwischen Familienmitgliedern), Hierarchie (Verteilung von Autoritaet und Entscheidungsmacht in der Familie, gegenseitige Einflussmoeglichkeiten von Familienmitgliedern) sowie Flexibilitaet oder Adaptibilitaet (Faehigkeit zur Strukturtransformation bei entsprechenden Situationen und entwicklungsbedingten Anforderungen) beschrieben (Epstein, Bishop & Levin, 1978; Kinston, Loader & Miller, 1987; Klog, Vertommen & Vandereycken, 1987; Lewis, Beavers, Gosett & Phillips, 1976; Olson, 1986). "Familie" wird von Gehring, Funk und Schneider (1989) als Lebensgemeinschaft aus zwei Generationen verstanden und schliesst damit zahlreiche Formen des Zusammenlebens ein (z.B. Pflegefamilie, alleinerziehende Mutter mit Kind). Gut funktionierende Familiensysteme weisen eine balancierte Beziehungsstruktur auf (kohaesiv und ausgewogen hierarchisch), klare Generationengrenzen und eine flexible Organisationsstruktur.

Um die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Beziehungen durch die Familienmitglieder, die die Interaktionen in der ganzen Familie oder in Subsystemen bestimmen, aufzudecken, sind systemorientierte Messinstrumente notwendig. Aufgrund des Mangels an entsprechenden Verfahren, die gleicherweise in der Forschung und der klinischen Praxis eingesetzt werden koennen, wurde der Familiensystem-Test entwickelt, mit dem mittels einer Figurentechnik Kohaesion und Hierarchie in der Familie dargestellt werden koennen. Der FAST verbindet dabei am Individuum orientierte Verfahren (Frageboegen), die nur individuelle Sichtweisen abbilden, und Beobachtungsmethoden (Interaktionsbeobachtung), die quasi objektive Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern deutlich machen.
 

Testaufbau

Die Durchfuehrung erfolgt in fuenf Abschnitten (Einzelsetting):
(1) Erhebung von anamnestischen Angaben zur Dokumentation der familiaeren und psychosozialen Verhaeltnisse: Anamnestische Daten zur Lebensgemeinschaft des Pb, Familienmitglieder ausserhalb der Lebensgemeinschaft, in anderen Institutionen behandelte psychische Probleme.
(2) Testinstruktion: Aufgabe des Probanden ist es, seine Familie mit ca. 8 cm grossen Figuren auf einem einfarbigen quadratischen Brett mit schachbrettartigem Muster darzustellen. Dabei kann er Kohaesion durch die Entfernung der Figuren zueinander sowie durch ihre Blickrichtung - Augen und Mund in den Gesichtern sind angedeutet - verdeutlichen. Die moegliche Einflussnahme der Personen auf andere Familienmitglieder wird durch Bloecke aufgezeigt, mit denen die Figuren erhoeht werden koennen. Die Familie soll dreimal dargestellt werden:
- in einer typischen Situation (Typische Repraesentation, TR);
- in einer idealen Situation (Ideale Repraesentation, IR);
- in der bedeutendsten Konfliktsituation (Konfliktrepraesentation, KR).
(3) Beobachtung des Testverhaltens, das bei einer qualitativen Auswertung beruecksichtigt werden kann. Diagnostisch verwertbar sind z.B. die Reihenfolge beim Aufstellen der Figuren, Veraenderungen der Positionen von Figuren auf dem Brett, spontane Aeusserungen beim Aufstellen der Figuren, Darstellung von ausserfamiliaeren Bezugspersonen bzw. Weglassen von Mitgliedern der Lebensgemeinschaft, Familieninteraktionen usw.
(4) Aufzeichnung der Familienrepraesentationen. Nach der erfolgten Darstellung der Familienbeziehungen werden die Koordinaten der Familienmitglieder in ein Protokollblatt eingetragen, die Blickrichtung wird mit Pfeilen festgehalten und die Figurenhoehe wird notiert (1, 2, 3 Punkte je nach Hoehe des Blockes). Der Protokolliervorgang ist im Manual anhand eines Beispiels erlaeutert (Gehring, 1993, S. 24-26).
(5) Nachbefragung. Nach jedem Durchgang findet eine Nachbefragung mit standardisierten Fragen statt, in der die dargestellte Situation naeher exploriert wird.

Analog zum Einzeltest kann der FAST auch als Gruppentest ausgefuehrt werden, wobei die Familienmitglieder ihre unterschiedlichen Beziehungswahrnehmungen diskutieren und eine uebereinstimmende Darstellung der Familie auf dem Brett finden sollen (Interaktive Repraesentation, InteR). Die familiaeren Interaktionen werden dabei vom Testleiter festgehalten (Systemische-Performanz-Rollen in Interaktion, SPRINT). Als Testerweiterung koennen auf dem Brett vorhandene Holzfiguren durch Farbfiguren ersetzt werden.

In der Auswertung werden Aussagen ueber tief-, mittel- und hoch-kohaesive bzw. -hierarchische Familienstrukturen getroffen, ueber Beziehungsstrukturtypen, die Flexibilitaet der Familienstruktur, Wahrnehmungsunterschiede sowie Generationengrenzen:
(1) Kohaesion: Die Beurteilung als tiefe, mittlere oder hohe Familienkohaesion bemisst sich danach, wie eng die Familienmitglieder unmittelbar beieinander stehen bzw. ob sie sich in einem Quadrat von drei mal drei Feldern befinden oder ueber mehr Felder verteilt sind;
(2) Hierarchie: Betrachtet werden die Hoehendifferenzen zwischen den Figuren;
(3) Beziehungsstrukturtypen (BST): Die sich ergebenden Beziehungsmuster werden klassifiziert als balancierte Struktur (mittel- oder hoch-kohaesiv und mittel-hierarchisch), labil-balancierte Struktur (mittel-kohaesiv und tief- oder hoch-hierarchisch bzw. tief-kohaesiv und mittel-hierarchisch) sowie als unbalancierte Struktur (hohe oder tiefe Kohaesion bzw. Hierarchie).
(4) Flexibilitaet (FLEX): Verglichen werden die Auspraegungsunterschiede fuer Kohaesion und Hierarchie in den verschiedenen Darstellungen (Zu- oder Abnahme von Kohaesion oder Hierarchie beim Vergleich von Idealer Repraesentation, Konfliktrepraesentation bzw. Typischer Repraesentation);
(5) Wahrnehmungsunterschiede (WU): Vergleich der Darstellungen verschiedener Familienmitglieder, Vergleich von individuellen Darstellungen mit der gemeinsamen Darstellung.
(6) Generationengrenzen (GG): Bewertet wird das Vorhandensein von intergenerationellen Koalitionen und Hierarchieumkehrungen (Kinderfigur ist hoeher als Elternfigur) in den verschiedenen Repraesentationen.
 

Auswertungshilfen

In die Testformulare werden alle wesentlichen Daten aufgenommen, ausserdem findet sich dort eine Uebersicht ueber die Auswertung der Beziehungsstrukturen. Im Manual (Gehring, 1993, S. 27 ff.) werden Auswertung und Interpretation ausfuehrlich beschrieben und mit klinischen Fallbeispielen veranschaulicht.
 

Auswertungszeit

Genaue Zeitangaben liegen nicht vor. Gehring et al. (1989) weisen darauf hin, dass die Auswertung des FAST, verglichen mit aehnlichen klinischen Verfahren, wenig zeitaufwendig ist.
 

Itembeispiele

(graphische Beispieldarstellungen koennen nicht wiedergegeben werden).

Beispielfragen der Nachbefragung im Anschluss an eine Typische Repraesentation (TR; Gehring, 1993, S. 22):
(1) Zeigt diese Darstellung eine konkrete Situation? Wenn ja, welche?
(2) Seit wann sind die Beziehungen so wie in dieser Darstellung?
(3) Wie unterscheiden sich die Beziehungen in dieser Darstellung von denjenigen, wie sie vorher waren?
(4) Was fuehrte dazu, dass sich die Beziehungen so veraendert haben, wie sie aktuell sind?
(5) Was bedeutet die Blickrichtung der Figuren?
 

Durchführung

 

Testformen

Das Verfahren kann als Einzel-, Gruppentest oder kombiniert (zuerst Einzel-, dann Gruppensetting) durchgefuehrt werden. Modifikationen fuer spezifische Fragestellungen sind leicht herstellbar durch Verwendung der farbigen Figuren, Einbeziehung weiterer Personen (Freunde, Grosseltern, berufliche Bezugspersonen) oder Veraenderungen der Instruktion (z.B. Darstellung verschiedener Phasen von Konfliktsituationen, von vergangenen oder erwarteten Ereignissen, verschiedener sozialer Situationen). Eine Uebertragung in andere Sprachen bereitet keine Probleme.
 

Altersbereiche

Das Verfahren an sich kann durchgefuehrt werden mit Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen. Eine Exploration konkreter Situationen und Ereignisse mit dem Testmaterial ist auch bei juengeren Kindern moeglich.
 

Durchführungszeit

Fuer den Einzeltest sind 5-10 Minuten zu veranschlagen, fuer den Gruppentest 10-30 Minuten.
 

Material

Fuer die Durchfuehrung des Verfahrens werden benoetigt:
- ein Brett (ca. 45 cm x 45 cm) mit 81 Feldern (ca. 5 cm x 5 cm),
- sechs weibliche und sechs maennliche schematische Holzfiguren mit angedeuteten Gesichtern (Hoehe ca. 8 cm),
- Farbfiguren (je eine maennliche und weibliche in oranger, violetter und gruener Farbe),
- zylindrische Holzbloecke in drei Hoehen (1.5, 3 und 4.5 cm),
- Testformulare und Ergaenzungsblaetter,
- Schreibgeraet. Das vollstaendige Testmaterial inklusive Manual kann in einer Testbox bezogen werden.
 

Instruktion

Dem bzw. den Pbn wird eine standardisierte Instruktion vorgegeben (Gehring, 1993, S. 21-24).
 

Durchführungsvoraussetzungen

Gehring (1993) fuehrt keine besonderen Anforderungen an den Versuchsleiter oder die Versuchssituation auf; vorauszusetzen sind aber wohl grundlegende Kenntnisse der Familiensystemtheorie und familientherapeutische Erfahrungen.
 

Testkonstruktion

Der Familiensystem-Test wurde an der Psychiatrischen Universitaets-Poliklinik fuer Kinder und Jugendliche in Zuerich konzipiert (Gehring, 1984) und 1985-1988 in Validierungsstudien in den USA auf seine psychometrischen Eigenschaften ueberprueft. Bei der Entwicklung wurde auf Arbeiten zurueckgegriffen, in denen die raeumliche Darstellung von Familienbeziehungen mittels "Menschenskulpturen" versucht wurde (Duhl, Kantor & Duhl, 1974; Papp, 1976; Satir, 1967; Simon, 1972), sowie auf Figurentechniken (Gerber & Kaswan, 1971; Madanes, Dukes & Harbin, 1980; Russel, 1980).
Die Untersuchung der Guetekriterien fand am Department of Psychology und am Center for the Study of Families, Children and Youth der Stanford University an insgesamt 598 Personen statt (29% Eltern, 41% Kinder, 30% Jugendliche). 1990 wurde der Auswertungsmodus vereinfacht (unter anderem wurden quantitative Scores zu Ja-nein-Aussagen vereinfacht) und 27 Fragen zur systemisch-strukturellen Exploration der Familiendarstellungen formuliert (Gehring & Marti, 1990). Die im Manual (Gehring, 1993) genannten empirischen Ergebnisse beziehen sich teils auf die quantitativen Scores der Vorform, teils auf die Auswertungsprozeduren der Endform.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

"Der FAST ist kein normatives Verfahren im Sinne der klassischen Testtheorie, sondern vielmehr ein Instrument zur metaphorischen Beschreibung von Familiensystemen durch deren Mitglieder oder Aussenstehende" (Gehring, 1993, S. 11). Von einem abstrakten Objektivitaetsanspruch wird daher nicht ausgegangen. Aufgrund der standardisierten Vorgehensweise kann das Verfahren zumindest Objektivitaet hinsichtlich der Durchfuehrung in Anspruch nehmen. Die Beurteileruebereinstimmung wurde nicht gesondert ueberprueft.
 

Reliabilität

Zum Nachweis der Zuverlaessigkeit wurde die Wiederholungsreliabilitaet nach 1 Woche und nach 4 Monaten ermittelt (siehe Tabelle 1). Nach Lienert (1969, S. 309) sind fuer standardisierte Tests Konsistenzen von rtt > = .90 und Retest- bzw. Paralleltestreliabilitaeten von rtt > = .80 zu fordern. Diese Werte werden nur bei Jugendlichen auf Familienebene erreicht.

Tabelle 1
Retestkoeffizienten des Familiensystem-Tests (Gehring, Funk & Schneider, 1989, S. 157; Gehring & Feldman, 1988, S. 40)
----------------------------------------
Familien- Dyaden-
ebene ebene
----------------------------------------
Retest nach 1 Woche
n = 137 Kinder
Kohaesion .63 .47
Hierarchie .63 .65
n = 28 Jugendliche
Kohaesion .87 .73
Hierarchie .83 .75
----------------------------------------
Retest nach 4 Monaten
n = 20 Jugendliche
Familie Durchschnitt
Kohaesion .59 .54
Hierarchie .42 .69
----------------------------------------
Anmerkungen. Es handelt sich um Typische Repraesentationen (TR). Kinder im 6. Schuljahr; Jugendliche im 9.-12. Schuljahr.
 

Validität

Das Verfahren beansprucht aufgrund seiner theoretischen Fundierung inhaltlich-logische Gueltigkeit. Empirisch wurden folgende Aspekte der Validitaet naeher untersucht (bezogen auf die typische Familiendarstellung):
(1) Unabhaengigkeit der Darstellung von Kohaesion und Hierarchie. Die beiden Variablen erreichen eine maximale Korrelation von nur r = .17 (jugendliche Geschwistersubsysteme).

(2) Die Darstellung der Familie und ihrer Subsysteme. Die Zusammenhaenge zwischen den Darstellungen von verschiedenen Dyaden sowie zwischen den Darstellungen der Dyaden und der ganzen Familie streuen ueber einen weiten Bereich (insgesamt: .04 < = r < = .95). Familiendurchschnittswerte geben nach Gehring et al. (1989) insbesondere die Werte fuer die Eltern-Kind-Dyaden wieder.

(3) Konvergente und diskriminante Validitaet. Als vergleichbare Messinstrumente wurden die "Family Adaptability and Cohesion Evaluation Scale" (FACES III; Olson, Portner & Lavee, 1985) und die "Family Environment Scale" (FES; Moos & Moos, 1974) ausgewaehlt. Mit den vergleichbaren Skalen dieser Fragebogenverfahren, "Cohesion" und "Adaptability" des FACES III, "Cohesion" und "Control" des FES, ergaben sich signifikante Zusammenhaenge (siehe Tabelle 2).

Tabelle 2
Zusammenhaenge von FAST-Werten mit vergleichbaren Fragebogenverfahren (Gehring, Funk & Schneider, 1989, S. 157)
-------------------------------------
FAST (Familienebene)
Kohaesion Hierarchie
-------------------------------------
FACES III .47 .21
FES .49 .27
-------------------------------------
Anmerkungen. Es handelt sich um Typische Repraesentationen (TR). n = 267 Kinder und Jugendliche.

Nichtanaloge Dimensionen weisen bei n = 130 Jugendlichen keine Zusammenhaenge auf (z.B. FAST-Kohaesion und FES-Kontrolle). Bei n = 137 Kindern fanden sich allerdings signifikante, wenn auch eher niedrige Korrelationen (.06 < = r < = .27). Mit verschiedenen klinischen Tests zur Zufriedenheit in der Ehe, zur Qualitaet der Kommunikation zwischen Jugendlichen und ihren Eltern, zu depressiven Verstimmungen, Angstgefuehlen und Verhaltensproblemen ergaben sich konsistente Zusammenhaenge (ohne Angaben zu Verfahren und Korrelationskoeffizienten bei Gehring et al., 1989).

(4) Entwicklungspsychologische Aspekte. Feldman und Gehring (1988) konnten altersmaessige Veraenderungen in Kohaesion und Hierarchie bei der Darstellung von typischen Beziehungen in Subsystemen aus zwei Generationen feststellen, wie sie sich innerhalb der Autonomie- und Identitaetsentwicklung im Jugendalter abspielen.

(5) Flexibilitaet der Familienstruktur. Die diesbezueglichen Ergebnisse stehen im Einklang mit aus der strukturellen Systemtheorie abgeleiteten Annahmen:
- Relativ konfliktfreie Familienbeziehungen werden durch klare Generationsgrenzen charakterisiert.
- In Konfliktsituationen wurde eine geringere und in Idealsituationen eine hoehere Kohaesion dargestellt als in typischen Situationen (Gehring et al., 1989, S. 156 ff.).

(6) Familiaere Beziehungsstrukturtypen bei nicht-klinischen Adoleszenten aus Kalifornien und der Schweiz. Ein Vergleich zwischen n = 113 Jugendlichen aus San Franzisco und n = 137 Zuercher Jugendlichen ergab keine Anhaltspunkte fuer Unterschiede in Typischen, Idealen und Konfliktrepraesentationen auf Familien- oder Subsystemebene (Gehring & Marti, 1990).

(7) Vergleich von Schweizer klinischen (psychosozial auffaelligen) und nicht-klinischen Stichproben im Schulalter (n = 400 Kinder aus Mittelschichtfamilien mit drei bis sechs Mitgliedern, davon n = 120 kinder- und jugendpsychiatrische Patienten). Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede in der erwarteten Richtung zwischen beiden Gruppen fuer Typische und Ideale Beziehungsstrukturen, waehrend Konfliktsituationen in aehnlicher Weise wahrgenommen werden. Die Art der psychischen Stoerung nach ICD-10 (World Health Organization, 1989) und ihr Schweregrad nach der GAF-Skala (American Psychiatric Association, 1989) hatten keinen Einfluss auf die Darstellung der Familienstruktur (Gehring & Marti, im Druck; Marti & Gehring, 1992).

(8) Abschliessend wird Konstruktvaliditaet hinsichtlich der Repraesentationen der familiaeren Beziehungsstrukturen aus verschiedenen uebereinstimmenden Resultaten der kalifornischen bzw. Schweizer Studien mit Erkenntnissen der strukturellen Familientheorie sowie der klinisch-psychologischen und entwicklungspsychologischen Forschung abgeleitet (Gehring, 1993, S. 55 ff.).
 

Normierung

Angegeben werden Prozentwerte fuer verschieden Dimensionen und klinische sowie nichtklinische Stichproben (Gehring, 1993, S. 45). Eigentliche Normen im engeren Sinne liegen nicht vor.
 

Anwendungsmöglichkeiten

Der Familiensystem-Test ist eine dreidimensionale Figurentechnik, mit der Kohaesion und Hierarchie sowie weitere Aspekte der Familienstruktur in Dyaden, Familiensubsystemen und der Gesamtfamilie fuer die Familienberatung und -therapie festgestellt werden koennen. Daneben kann die Flexibilitaet oder Adaptabilitaet von Familiensystemen abgebildet werden. Im Gruppentest lassen sich dynamische Informationen erheben. Gehring et al. (1989) empfehlen die kombinierte Verwendung als Einzel- und Gruppentest, da sie den "umfassendsten Einblick in die Organisationsstruktur der Familie" erlaube (S. 160). Einsatzmoeglichkeiten ergeben sich auch fuer die Erhebung von Selbst- und Fremdwahrnehmung innerhalb einer Familie im Sinne einer "zirkulaeren Befragungstechnik" (Cecchin, 1987) und fuer die familientherapeutische Ausbildung und Supervision. Fuer die Planung und Evaluation von Therapien koennen die Idealen Familienrepraesentationen Anhaltspunkte liefern. Da die FAST-Repraesentationen als eher statische Momentaufnahmen zu betrachten sind, empfiehlt Gehring (1993, S. 59) fuer die Evaluation von Therapieverlaeufen mehrfache Wiederholungen. Als besondere Vorteile des Verfahrens werden genannt, dass sich familiaere Beziehungsstrukturen auf einfache Weise darstellen lassen und die Familienmitglieder spontan ihre Beziehungen reflektieren (Gehring, 1993, S. 5).

"Zusammenfassend sei festgestellt, dass der FAST fuer Kliniker und Forscher, welche an einer systemorientierten Arbeitsweise mit Einzelpersonen und Familien interessiert sind, eine wertvolle Ergaenzung bestehender Methoden darstellt" (Gehring et al., 1989, S. 162).
 

Bewertung

Der Familiensystem-Test stellt ein von seiner Konzeption her ueberzeugendes Verfahren mit einer hohen Akzeptanz bei den Befragten und einer nicht geringeren Relevanz fuer den Klinischen Bereich und die Forschung dar. Das Ziel, "ein vielseitig anwendbares Instrument fuer die Praxis und Forschung zu entwickeln" (Gehring, 1993, S. 72), ist erreicht worden. Nicht unbedingt zufriedenstellend ist die Zuverlaessigkeit der damit erhobenen Befunde, waehrend zahlreiche Hinweise auf die Gueltigkeit vorliegen. Aufgrund des gut aufbereiteten Manuals ist eine schnelle Einarbeitung in das Verfahren moeglich. Die dargestellten Fallbeispiele verdeutlichen das Vorgehen und belegen zusaetzlich die klinische Validitaet. Fuer Steinebach (1993, S. 30) liegt damit ein Instrument vor, "das den Aufgaben von Diagnostik und Therapieevaluation auf sehr hohem fachlichen Niveau gerecht wird". Fuer Richterich (1994, S. 54) vermag das Verfahren eher Anregungen fuer den Forschungsbereich zu geben, waehrend es fuer den praktisch therapeutischen Alltag wenig Eigenes zu bieten habe. Schlippe (1993) bedauert das Fehlen von Kinderfiguren, findet die Aussagen ueber intergenerationelle Koalitionen ueberzogen und schaetzt das Verfahren insbesondere "im Kontext einer dialogischen Diagnostik mit geringer Reichweite" (S. 53) als hilfreich ein, um z.B. mit der Familie in ein bedeutsames Gespraech zu kommen. Insgesamt scheint es sich trotz Kritik im Detail um ein sehr empfehlenswertes Verfahren fuer Forschung und Praxis zu handeln, mit dem sich aussagekraeftige diagnostische Informationen gewinnen lassen.
 

Literatur

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  • Cecchin, G. (1987). Hypothesizing, circularity, and neutrality revisited: An invitation to curiosity. Family Process, 26, 405-413.
  • Duhl, F., Kantor, D. & Duhl, B. (1974). Learning space and action. In A.D. Bloch (Ed.), Technique of family psychotherapy. New York: Grune & Stratton.
  • Epstein, N.B., Bishop, D.S. & Levin, S. (1978). The McMaster Model of family functioning. Journal of Marriage and Family Counseling, 4, 19-31.
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Wichtige neuere Publikationen

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  • Gehring, T.M. (1998). FAST Familiensystemtest (2. Auflage). Göttingen: Beltz.
  • Gehring, T.M., Brägger, F., Steinebach, C. & Wössmer Buntschu, B. (1995). Family System Test (FAST): A systemic approach to the analysis of social relationships in the clinical context. In B. Boothe, R. Hirsig, A. Helminger, B. Meier & R. Volkart (Eds.), Perception - evaluation - interpretation (pp. 87-92). Seattle: Hogrefe & Huber.
  • Gehring, T.M., Candrian, M., Marti, D. & Real del Sarte, O. (1996). Family System Test (FAST): The relevance of parental family constructs for clinical intervention. Child Psychiatry and Human Development, 27, 55-65.
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  • Gehring, T. & Marti, D. (1992). The Family System Test: Differences in perception of family structures between nonclinical and clinical children. Journal of Child Psychology, 34, 1-15.
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  • Teodoro, M.L.M. (2005). Kognitive Repräsentationen familiärer Beziehungen. Methodenkritische Untersuchungen zu Kohäsion und Hierarchie innerhalb des familiären Systems. Hamburg: Dr. Kovac.
  • Voerckel, J. & Klemm, T. (2010). Kohäsion, Hierarchie und Flexibilität in Familiensystemen. Testtheoretischer und inhaltlicher Vergleich familien-strukturerfassender Verfahren. Leipzig: Leipziger Wissenschaftsverlag.
  • Wehner, T., Lehmann, K. & Deplazes, S. (i.Vorb.). MAST - Managementsystemtest: Eine Methode zur Repräsentation impliziten Wissens über organisationale Beziehungsstrukturen. Zürich: Eidgenössische Technische Hochschule.
  • Wehner, T., Lehmann, K. & Deplazes, S. (2004). MAST. Management-Systemtest. In W. Sarges & H. Wottawa (Hrsg.), Handbuch wirtschaftspsychologischer Testverfahren (2., überarbeitete und erweiterte Auflage, S. 505-511). Lengerich: Pabst.
 

Originalfassung/Anderssprachige Fassungen

  • Gehring, T.M. (1995). Gezinssyteemtest (GEST) (Handleiding). Lisse: Swets & Zeitlinger.
  • Gehring, T. (1998). Family System Test. FAST [complete test consisting of manual, 20 test sheets, and test materials]. Cambridge, MA: Hogrefe & Huber.
  • Gehring, T.M. & Debry, M. (1995). L'évaluation du Système Familial: Le FAST (Matériel complet avec le manuel et 20 feuilles de notation). Braine-Le-Château: Editions ATM (französische Fassung; Bezug über Testzentrale der Schweizer Psychologen AG, Länggass-Strasse 84, CH-3000 Bern 9).
  • Gehring, T.M. & Hatta, T. (1997). Family System Test (Japanese Manual). Osaka: Union Press.
 

Rezensionen

  • D'Ocon Giménez, A. (1999). Familiy System Test (FAST) by Thomas M. Gehring (book review). European Journal of Psychological Assessment, 15 (3), S. 295.
  • Gehring, T. (1996). Replik zum Beitrag von Claudia Ermert Kaufmann: Familiensystemtest (FAST). Diagnostica. 42 (2), 190.
  • Kastner-Koller, U. & Deimann, P. (2001). Gehring, T.M. (1998). Familiensystemtest. 2., erweiterte Auflage (Testbesprechung). Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 33 (1), 62-64.
  • Kaufmann, C.E. (1995). Der Familiensystemtest (FAST). Thomas M. Gehring. Diagnostica, 41 (4), 374-376.
  • Richterich, L. (1995). Familienkonstellation aus Holzfiguren. Psychoscope, Heft 1, S. 26.
  • Rigazio-DiGilio, S.A. (1993). The Family System Test (FAST): A spatial representation of family structure and flexibility. The American Journal of Family Therapy, 21 (4), 369-375.
  • Steinebach, C. (2004). Gehring, T.M. (1998). Familiensystemtest (FAST) (2. Auflage) [Klinische Untersuchungsverfahren]. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 33 (1), 63-66.
 

Bibliographien im Internet

 
 Manfred Eberwein (15.09.1994)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Observation Methods; Clinical Psychology; Parent Child Relations; Family Relations; Family Structure; Family Therapy; Intergenerational Relations

Klassische Testtheorie; Beobachtungsmethoden; Klinische Psychologie; Eltern-Kind-Beziehungen; Familienbeziehungen; Familienstruktur; Familientherapie; Generationenbeziehungen

 weitere Schlagworte:

1989; ab 6 Jahre; Strukturierte Interviews; Kohäsion; Hierarchie; Flexibilität
 Klassifikation:

Klinische Psychodiagnostik; Ehe und Familie
Beobachtungsverfahren für die Partnerbeziehung und die Familie; Diagnostische Verfahren in der Ehe-, Partner- und Familientherapie
7.4.5; 11.23
 Anwendungstyp: Research (Tests)
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Übersetzungen: Dutch, English, French, Japanese, Spanish
 Land: Switzerland
 Publikationsjahr: 1993
 Änderungsdatum: 201703
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